Bericht: JO-Trainingslager Saas-Fee, 3.-9.10.2010
von Susi Diethelm

JO Altendorf auf Tuchfühlung mit den Skistars

Bereits traditionsgemäss verbringen die Rennfahrer/Innen der JO Altendorf in den Herbstferien ein Trainingslager im malerischen Saas Fee. Wiederum war man im sehr gastfreundlichen Hotel Alpin einquartiert.

Nach dem Check in erwartete die Jugendlichen und Eltern ein erstes Abenteuer. Mit drei erfahrenen Bergführern wagten sie sich in die Gorge Alpine Schlucht. Ausgestattet mit Helm und Klettergurt  hangelte man sich an der senkrechten Felswand der Schlucht entlang. Zahlreiche Tyrolinen, ein Pendelswing sowie zum Abschluss das Abseilen aus rund 36 m Höhe liess manches Herz schneller schlagen.

Der Feegletscher lag am Montag unter einer Wolkenschicht. Die Pistenverhältnisse waren jedoch gut, sodass der erste Schneekontakt für die Skicracks durchwegs positiv verlief.

Nach einer regnerischen Nacht, sowie viel zu warmen Temperaturen konnte der Skibetrieb am Dienstag nicht aufgenommen werden. Statt Skis wurden deshalb die Wanderschuhe montiert und über den Kapellenweg nach Saas Grund marschiert. Mit der Gondelbahn ging es anschliessend hoch bis zum Kreuzboden wo sich alle mit Helm und Monstertrottinetts ausstatteten. Mit Freude rasten die Rennfahrer/Innen und Begleitpersonen den 11 km langen Weg bis ins Tal hinunter und genossen die herrliche Walliser Bergwelt. Der Marsch zurück nach Saas Fee über die Alp Bodmen  forderte einige Schweisstropfen. Ein zusätzliches Koordinationstraining in der hoteleigenen Fitnesshalle rundete das Tagesprogramm ab.

Bestes Winterwetter erwartete die Altendörfler für den Rest der Woche. So konnten die Gletscher-Trainingseinheiten wie geplant durchgeführt werden. Die Rennfahrer/Innen arbeiteten mit Fleiss an ihrer Skitechnik und versuchten die Korrekturen der Trainer umzusetzen. Neben dem täglichen Training auf dem Gletscher gehörten natürlich auch Konditionseinheiten wie Jogging, Rumpfkraft, Koordination,  Fussball sowie einen Abstecher zur Feeblitz-Rodelbahn zum Lageralltag. Die abendliche Videoanalyse zeigte den Rennfahrern/Innen nochmals auf, woran am nächsten Tag gearbeitet werden musste.

Ein Treffen der besonderen Art hatten die JO-Cracks am Mittwoch. Mit Begeisterung sah man den US-Amerikanischen Superstar Bode Miller gleich nebenan trainieren.

Natürlich liess es sich Bode nicht nehmen mit den Nachwuchsskirennfahrern für ein Foto zu posieren sowie einige Autogramme zu geben.  Auch die Schweizer Riesen-slalomfahrer u.a. Carlo Janka und Daniel Albrecht trainierten einige Tage in Saas Fee und so konnten sich die Autogrammjäger über mangelnde Arbeit nicht beklagen.

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Auf Tuchfühlung mit Bode Miller

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