Saas-Fee Trainingslager , 2.-8. Oktober 2011
Tagebuchbericht von: Kim, Kristina, Natalie, Daan

Sonntag 2. Oktober:    (Kim)
Um 07:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zu unserem Ziel Saas-Fee. In Fiesch erkundeten wir den Klettersteig auf dem Eggishorn. Leider konnten wir unsere Namen nicht im Gipfelbuch verewigen, doch es wird uns trotzdem in Erinnerung bleiben. Nun hatten wir aber doch noch ein Stück vor uns. Gut angekommen in Saas-Fee richteten wir in unseren Zimmern ein. Nach einem feinen z’Nacht ging es in unser Schlafgemach.

Montag 3. Oktober:     (Kristina)
Um 07:00 Uhr war für alle Tagwache, eine Viertelstunde später standen alle JO-Kinder im Trainer bereit, um das morgendliche Footing zu absolvieren. 07:30 Uhr durften wir uns am Morgenbuffet bedienen. Eine Stunde später gingen wir zusammen mit unseren vollgepackten Skischuhrucksäcken und Riesenslalomskiern auf den Alpin-Skiexpress, einmal umsteigen und in die nächste Gondel. Zum Schluss kam noch die Metro.
Dann der grosse Moment, wir fuhren unsere ersten Schwünge nach ca. 5 Monaten.
Wir teilten uns in 3 Leistungsgruppen, in denen wir die ganze Woche trainierten. Montag war vor allem das Gewöhnen an den Schnee und Technik angesagt. Nach der Znünipause durften wir uns schon zum ersten Mal in den „Bäseli“ wagen.
Um 14:00 Uhr packten wir unsere Sachen zusammen und gingen rüber zum Drehrestaurant Allalin. Dort stärkten wir uns mit feinen Spaghetti wieder auf, danach kam die etwa 40 minütige „Runterreise“ zu unserem Hotel Alpin. Bis zum Konditraining durften wir die Zeit für uns geniessen.
17:30 Uhr starteten wir das Kondi mit leichtem Joggen durch Saas-Fee. An unserem beliebten „Rumpfplätzchen“ machten wir wie gewohnt einige Übungen.
Zurück beim Hotel spielten wir zusammen noch Ball über Schnur. Später gab es Nachtessen und danach hatten wir Videoanalyse bei unseren Trainern.
21:00 Uhr war Nachtruhe für die Jüngeren und eine halbe Stunde später für die Älteren.

Dienstag 4. Oktober:    (Natalie)
Auch heute hatten wir wieder unser morgendliches Footing. Nach dem Footing hatten wir ein ausgewogenes Frühstück.
Um halb neun war unser nächster Termin vor dem Hotel. Wir gingen alle zusammen auf den Gletscher.
In unseren Gruppen gingen wir einfahren. Auch heute sind wir erst nach der Znünipause in den „Bäseli“ gefahren. Wir sind dann ca. um 14:00 Uhr ins Restaurant gegangen um uns zu stärken. Weitere Informationen folgten nach dem Essen. Die Zeit bis zum Start des Konditrainings, um 17:30 Uhr, hatten wir frei zur Verfügung. Heute bestand das Training aus einer Einheit Koordination und Schnelligkeit und zum Abschluss gab es noch einen kleinen Fussballmatch.
Um die gleiche Zeit wie gestern gab es Nachtessen.
Bei den Videoanalysen konnten die Trainer Fortschritte von gestern zu heute feststellen.
Die Nachtruhe war 21:00 Uhr für die Kleinen und 21:30 für die Grossen.

Mittwoch 5. Oktober:  (Daan)
Nach einem sportlichen Footing wurde um 07:30 Uhr Frühstück gegessen. Um 08:30 waren alles Skistars vor dem Hotel Alpin anzufinden. Danach wurde das letzte Mal Riesenslalom trainiert. Es wurde heftig geübt und somit gab es auch ein paar Stürze.
Nach einem feinen und auch köstlichen Mittagessen traten wir die Rückreise ins Hotel an.
Um Punkt 16:00 Uhr wurde das Fussballturnier gestartet. Nach einer Stunde gewann die Mannschaft von Daan gegen das Team von Marc.

Danach wurde zu Abend gegessen und alle gingen friedlich schlafen.

Donnerstag 6. Oktober:           (Kim)
Wie am Tag zuvor wurde pünktlich um 07:15 Uhr mit dem Footing gestartet. 15 Minuten später wurde ausgewogen gefrühstückt. An diesem Tag wurde das erste Mal Slalom trainiert. Nach einem eher windigen, aber sonst erfolgreichem Training, setzten wir uns hungrig vor die Lasagne Teller.
Am Nachmittag fuhren wir für eine Stunde einmal nicht mit unsern Skiern, sondern mit den Rollerblades…was viele Touristen beeindruckte!
Am Abend gingen wir einmal nicht im Hotel essen, sondern liessen es uns in einem Restaurant mit einer Pizza gut gehen. Unsere Videoanalyse vom Training wurde dann leider Gottes ausgelassen. So konnten wir all wieder früh und zufrieden ins Bett gehen.

Freitag 7. Oktober:      (Daan)
Nach dem Footing wurde bekannt gegeben, dass das Skifahren ausfällt. Da es stark stürmte! Um 09:00 wurde abgemacht, dass wir eine Handy-Safari machen werden. Nachdem eine Stunde Pause dazwischen lag, begann das Rätsel um 10:00 Uhr. Überraschenderweise war das Rätsel für das Team von Daan nach 35 Minuten schon beendet. Für die anderen war es erst nach einer Stunde vorbei. Um 13:00 Uhr wurde lecker zu Mittag gegessen. Als wir wieder draussen waren gab es die gute Nachricht, dass es geschneit hat.
Anstatt Konditraining wurde mit der JO Golf gespielt. Die Einen brauchten noch ein paar Tipps. Nach dieser Anstrengung in dieser Kälte wurde gegessen. Da kann man nur das Dessert loben! Ab 20:00 Uhr wurden die Videoanalysen angeschaut.

Samstag 8. Oktober:    (Kristina)
Da am Wochenende alle Bahnen eine halbe Stunde früher öffnen, hiess das auch für uns früher aufstehen. Heute fiel glücklicherweise das Footing aus und wir konnten um 07:00 unser Frühstück geniessen. Auch heute meinte es das Wetter nicht gut mit uns! So benutzten wir noch einmal unsere Skitickets für die Bahnen und machten uns einfach auf den Weg um unsere Ski’s und alle Sachen runterzunehmen. Unten im Hotel zurück, beeilten wir uns, zogen uns um und packten schnell noch alle restlichen Sachen in unsere Koffer und Taschen. 10:15 Uhr fuhr das elektrische „Wägeli“ vollgepackt zum grossen Parkplatz, wo wir die Sachen sortierten und in unsere eigenen Autos einluden und zum Teil stopfen mussten. Vollgeladen machten wir uns auf den Weg zum Furka, wo wir von einem Schneesturm überrascht wurden! Auf dem Weg nach Göschenen merkten wir schnell, dass es viele Autos gab die nicht vorbereitet waren auf den Winter! So gab es Stau und einen Unfall hatte es unglücklicherweise auch noch gegeben. Also entschied sich ein grösserer Trupp des Skiclubs für ein Restaurant in Andermatt, wo wir uns ein gutes Mittagessen gönnten. Um 15:30 Uhr beschlossen wir weiterzufahren und siehe da, wir stürzten uns in den tiefsten Winter.

Zu Hause sind dann alle zufrieden aber ich glaube auch sehr kaputt angekommen.

Nach dieser Woche freuen sich alle noch mehr auf die Saison und können den Schnee kaum erwarten!!

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Die JO-Schar mit Leitern und Begleitern posieren vor dem grossen Aletschgletscher und später auf dem Alalin-Gletscher

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