Bericht vom 12. Skitouren-Weekend in Sedrun vom 20./21. März 2009

Gipfelstürmer des SC Altendorf im Element
Bericht und Fotos: HansPeter Gschwend

Vor einem Jahr waren wegen stürmischem Regenwetter und mangels Schnee in Rueras (Sedrun) keine Skitouren möglich. Die Skitourengruppe des Skiclubs Altendorf, liess sich nicht klein kriegen und verlangte eine Wiederholung. Das Tourenwochenende 2009 stellte deshalb Tourenleiter, Hans-Peter Gschwend, unter das Motto: „Jetzt erst recht!“ Gross war daher die Freude für ihn und seine Leiter, Reto Kundert und Peter Frei über die idealen Wetter- und Schneeverhältnisse.

Kurz nach der Ankunft am frühen Samstagmorgen im Hotel „Posta“ in Rueras begaben sich 14 Teilnehmer direkt vom Hotel auf eine mittelschwere Skitour zum Chrüzlistock (2'709 m.ü.M.). Die Gruppe legte während eines 4-stündigen Aufstieges die Höhe von 1'300 Metern, bei teilweise eisigen Windböen zurück. Für ihre Anstrengungen wurde sie reichlich belohnt. Bei stahlblauem Himmel und klirrender Kälte zogen sie ihre Abfahrtsspuren im stiebenden Pulverschnee. Eine grandiose Stimmung war das Resultat nach der sicheren Rückkehr ins Hotel. Diese erreichte den Höhepunkt beim traditionellen Tourenapéro und nach dem fein zubereiteten Nachtessen. Einige Unentwegte wagten sich noch an den Jasstisch. Die Müdigkeit war aber entsprechend gross.

Am Sonntag wagten sich 15 Teilnehmer auf eine anspruchsvollere Skitour zum Pez Máler (2'793 m.ü.M.). Diese Skitour startete nach der Seilbahnfahrt von Sedrun auf die Alp Tgiom (1'945 m.ü.M.). Der eindrucksvolle Anstieg über eine lange Krete mit zahlreichen Kuppen verlangte gute Kondition. Die Tour war mit 848 m Höhendifferenz zwar weniger steil, dafür umso länger. Ein kurzer Abstieg brachte die Gruppe in eine Eis- und Schneelandschaft, wie in der Antarktis. Meterhohe Schneewächten, abnehmende Sichtverhältnisse und ein frostiger Wind veranlasste die Gruppe etwas unterhalb des Gipfels, nach kurzer Rast die Abfahrt unter die Füsse zu nehmen. Die Abfahrt dauerte über eine Stunde und war teilweise sehr anspruchsvoll. Sie wurde von (fast) allen ohne Zwischenfall bewältigt. Das Fazit nach beiden Skitouren lautete: Auch abseits der Pisten ist das Tragen eines Helmes von grossem Vorteil!

Zurück im Hotel hiess es leider bei schönster Abendstimmung schon wieder Abschied nehmen. „Viva Grischuna – viva Tourenweekend 2010!“

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Ein Teil der Gipfelstürmer während einer 
Rast auf der Abfahrt vom Chrüzlistock
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Schier endlos lang der Aufstieg 
zur Krete des Pez Maler
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Glückliche und zufriedene Gesichter 
nach einer happigen Abfahrt
Hier könnt Ihr die Einträge Skitouren-Gipfelbuch nachlesen:

 

HansPeter Gschwend hat wunderschöne Fotos gemacht Hier gibts die >>>Fotoshow